Bald beginnt das neue Bienenjahr

Der Imkerverein Darmstadt lädt am Montag 28.01.2019 um 19:00 Uhr ins „Haus der Naturfreunde“ (Darmstr. 4a) zum Vortrag „Die Arbeit mit den Bienen im Jahresverlauf“ ein. Der Vortrag richtet sich an alle Interessenten, Jungimker und solche, die es werden möchten und vermittelt einen Überblick über die Grundlagen der Imkerei und den zeitlichen Ablauf des Bienenjahres.

Im Anschluss besteht selbstverständlich auch die Möglichkeit, noch offene Fragen zu beantworten und sich persönlich auszutauschen.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Herzliche Einladung zum Sommerfest

Liebe Imker und Freunde, wir möchten euch alle ganz herzlich zu unserem Sommerfest auf unser neues Vereinsgelände einladen. Wir erwarten euch am Freitag, den 10.8. ab 17 Uhr mit Gegrilltem und kühlen Getränken. Wir möchten die Gelegenheit auch nutzen, um uns auf dem Sommerstammtisch über unsere imkerlichen Erfahrungen in den letzten Wochen auszutauschen und eventuell vorhandene Fragen untereinander in lockerer Atmossphäre zu besprechen.

Das Gelände findet ihr, indem ihr „Außerhalb 71/Griesheim“ in euer Navi eingebt. Wir freuen uns auch euch.

Schnelle Unterstützung für die Imker auf Griesheimer Gemarkung

Seit 13. Mai diesen Jahres bewohnen nun auch die ersten Honigbienen das Gelände des Kanarienzucht- und Vogelschutzvereins „am Schindanger“. In Begleitung von Bürgermeister Krebs-Wetzl und einigen Mitglieder des Imkervereins Darmstadt („Bienenzuchtverein Darmstadt u.U. e.V.“) wurde der erste Bienenstock aufgestellt und eingeweiht. Dem vorausgegangen war eine längere Suche des Imkervereins Darmstadt nach einem zentralen Aufstellort für vereinseigene Bienenvölker und der Möglichkeit, die Räumlichkeiten eines angrenzenden Vereinsheims für Schulungszwecke der Imker nutzen zu können.

Bei Walter Herche, dem Vorsitzenden des Vogelschutzvereins, stießen die Imker damit auf offene Ohren &Türen. „Für uns als Vogelschützer ist es selbstverständlich, den Bienen und Ihren Imkern zu helfen“, kommentiert Herche die Bereitschaft seines Vereins, den Platz mit den Imkern zu teilen. Die Stadt als Eigentümerin und Verpächterin stimmte dem Ansinnen ebenfalls kurzfristig zu.
Der Griesheimer und Vorsitzende des Imkervereins Darmstadt, Ben Herdin Lüttges, ist sichtlich erfreut über die jüngsten Entwicklungen. „Die Mitgliederzahl in unserem Verein steigt seit einigen Jahren kontinuierlich an. Daher wird es auf mittlere Sicht notwendig, in unserem Verein entsprechende Imkerkurse und Schulungen für unsere Mitglieder und Interessierte anbieten zu können. Das Gelände des Vogelschutzvereins bietet hierfür ideale Bedingungen. „, erklärt Lüttges. An ihrem Treffpunkt für monatliche Imkerversammlungen, dem Haus der Naturfreunde in Darmstadt, können leider aus Platzgründen keine Bienenvölker aufgestellt werden. Der Standort in Griesheim sei daher „eine erstklassige Ergänzung für unsere Bienen und unseren Verein .Deshalb sind wir dankbar für die schnelle Unterstützung seitens aller Beteiligten“.

Der stellv. Vereinsvorsitzende Jan Mäder aus Arheilgen zeigt sich ebenfalls beeindruckt von dem weitläufigen Gelände und dem einhergehenden Potential für die Bienenhaltung und erläuterte Bürgermeister Krebs-Wetzl den Vorgang der Bienenvölker-Vermehrung und saisonal anfallende Arbeiten an den Bienenvölkern.“Nächstes Jahr wird das heute hier aufgestellte Bienenvolk den ersten Honig liefern können“, ist sich Mäder sicher. Alles natürlich unter der Prämisse, dass die Bienen auch von den Imkern korrekt gegen ihre Krankheiten und Parasiten wie z.B. dieVarroa-Milbe behandelt werden und so den nächsten Winter gesund überstehen.

 

Zukünftig sollen am hinzugewonnenen Standort zahlreiche Bienenvölker herangezogen werden, um den stetig wachsenden vereinseigenen Bedarf decken zu können. „In einem schlechten Jahr haben wir im Winter Völkerverluste von 35 Prozent unseres Bestands .Diese fehlen uns dann im nächsten Jahr für die Bestäubung und die Honigernte. Aus diesem Grund müssen wir bereits Heute an Morgen denken und die Völkervermehrung entsprechend planen und steuern“, fassen die Imker zusammen.
Fritz Haberhauer, Ehrenmitglied des Imkervereins und langjähriger Griesheimer Imker, hat das Imkerhandwerk bereits im Alter von zehn Jahren in seiner Heimat im Schönhengstgau erlernt und weiß den Standort „Am Schindanger“ bereits aus früheren Zeiten zu schätzen. Vor Jahrzehnten hatte er selbst nur wenige Meter entfernt seine eigenen Bienenstöcke stehen. „Vor 40 Jahren kam ich mit 40-50 Stichen am Wochenende nach Hause, und heute wird man kaum noch beim imkern gestochen“, skizzierte er dabei die züchterischen Erfolge der Imker über die letzten Jahrzehnte.
Der Bürgermeister zeigte sich erfreut über die Kooperation der beiden Vereine und möchte diese weiter unterstützen. „Der Erhalt der Biodiversität ist mir ein wichtiges Anliegen. Biotope wie hier vor Ort und die Bienenzucht sind dabei elementare Bausteine.“
Auch Besuche von Kindergartengruppen und Schulklassen regte er an, um den Kindern die Natur, den Vogelschutz und die Imkerei näher zu bringen und Interesse an diesen wichtigen Themen zu wecken. „Dieses Gelände ist für einen anschaulichen und praxisnahen Naturkundeunterricht hervorragend geeignet“, so der Bürgermeister.Besonders die zahlreich vorhandenen Akazien, die einen leckeren Honig zu ergeben versprechen, hatten es ihm sichtlich angetan. „Dies war nicht mein letzter Besuch hier“, versprach Bürgermeister Krebs-Wetzl und gab gleich eine Honigbestellung auf. Wer ebenfalls Interesse an echtem Griesheimer Honig hat, kann diesen beim Imkerverein Darmstadt bestellen.

 

 

Spuren lesen im Bienenvolk

In früheren Zeiten der Stabilbeuten, als die Waben noch nicht beweglich waren, beschränkte sich das Untersuchen eines Bienenvolkes auf das Beobachten des
Flugloches und der Untersuchung des Gemülls, das unter dem Volk zu finden war.
Eine Untersuchung der Waben war nur auf die schmalen Unterkanten beschränkt,
die beim Umstülpen des Korbes sichtbar waren. Dieses alte Wissen, mit einer
hohen Treffergenauigkeit in der Zustandsdiagnose, ist dem modernen Imker
verloren gegangen. Kombiniert man dieses alte Wissen mit den modernen Beuten,
so lässt sich eine enorme Einsparung an Arbeit und Zeit erreichen. Versteht man
die indirekte „Körpersprache“ des Bienenvolkes, so weiß man, was den Tieren fehlt
und kann Ihnen helfen ohne es zu bremsen.

Der Vortrag findet am Samstag, dem 18.11.2017, von 14.00 – 17.00 Uhr, Gaststätte „Zur Post“,
Ortsstraße 1, 64668 Lauten-Weschnitz bei Heppenheim statt. Der Eintritt ist frei.

Für mehr Informationen und eine Anfahrtsbeschreibung, anbei die offizielle Einladung zum Vortrag.

Varroareduzierung durch vollständige Brutentnahme

Die Varroa-Milbe bleibt für uns Imker weiterhin ein Problem, das vor Allem durch den Einsatz von organischen Säuren beherrschbar wird. Der Einsatz dieser Säuren bedeutet für die Bienen aber gleichzeitig einen Stressfaktor, sodass mancher Imker nach anderen Alternativen sucht.

Am 1. Juni 2017 wird Herr Dr. Büchler in seinem Vortrag die „Varroareduzierung durch vollständige Brutentnahme“ als ein biomechanisches Verfahren vorstellen, das ergänzend zu den uns allen bereits bekannten Behandlungsmethoden für eine Reduzierung der Varroa im Bienenvolk sorgt. Der Vortrag findet im Dorfgemeinschaftshaus in Berkach statt. Der Vortrag startet um 19:00.

Wie werde ich Imker/in?

Spielen Sie mit dem Gedanken, dieses Jahr selbst mit der Bienenhaltung anzufangen? Dann ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt um sich Informationen von einem erfahrenen Imker direkt aus erster Hand zu holen. Melden Sie sich zum Orientierungsseminar am 11.3.2017 von 10:00 bis 13:00 „Wie werde ich imker/in?“ an und erhalten Sie eine praxisorientierte Einführung in die Imkerei von unserem Vereinsvoritzenden Ben Herdin Lüttges.

Das Seminar befasst sich mit den folgenen Themen:

  • Einführung in das Leben der Honigbiene
  • Was benötige ich für den Start?
  • Wo bekommt man Bienen her?
  • Was für Lehrgänge / Literatur / Vereine gibt es?
  • Fragen der Teilnehmer

Die Veranstaltung ist der „Grüner Treff“ im Untergeschoß der Sparkassenpassage statt (erreichbar mit Linie 9, Haltestelle „Am Markt“), Wilhelm Leuschner Str. 47 in 64347 Griesheim.

Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro, zahlbar am Seminartag. Zur Teilnahme ist ein Anmeldung per Email (an ) notwendig.

Überraschung beim Adventsbasar 2016 in der Software AG Darmstadt

„Liebe Imkerin,

da Bienen für die Natur und Menschheit sehr wichtig sind und dazu auch die nötige Überlebenshilfe durch Imker benötigen, hat sich das Cafeteria-Team der Software AG entschieden, den Fortbestand der Bienenvölker mir einer Geldspende zu unterstützen! Wir wünschen Ihnen und den fleißigen Bienen ein schönes Weihnachtsfest und Alles Gute für das neue Jahr 2017!“

Mit diesem Text hat das  Cafeteria-Team eine Spende von 90.-€ an Imkerin Elisabeth Langner vom Bienenzuchtverein Darmstadt und Umgebung übergeben. Ganz herzlichen Dank!

Der Verein hat sich entschieden, die Spende für die Forschung zur Varroamilbe an den Landesverband Hessischer Imker weiterzuleiten.

 

Frohe Weihnachten

Der Imkerverein Darmstadt wünscht allen Bienenfreunden frohe Weihnachten und volle Honigtöpfe im kommenden Jahr 2017. Wir freuen uns schon auf die ersten sonnigen und milden Tage an denen die Bienen gemeinsam mit den ersten Blüten den Frühling einläuten.

Winterwunderland

Jetzt, wo es draußen frostig kalt ist sitzen die Bienen in ihrer Wintertraube und erzeugen durch ihre Flugmuskulatur die Wärme, die sie zum überleben brauchen. Bienen sind, wie alle Insekten, wechselwarme Tiere, die bei Temperaturen unter 10°C in eine Starre verfallen und bei Frost sterben. In der Wintertraube schaffen es die Bienen, sich gegenseitig und unabhängig vom Winterwetter warm zu halten. Die Energie hierzu beziehen sie aus ihrem Honigvorräten.
Für Imker ist dabei nicht viel zu tun, außer den Bienen ihre wohlverdiente Ruhe zu gönnen. Das hält uns aber nicht davon ab, unsere Bienen ab und an einmal zu besuchen und die schöne Winterlandschaft zu genießen.

[Best_Wordpress_Gallery id=“1″ gal_title=“Winterwunderland“]