Schwarmzeit in 2026 beginnt!

unser Mitglied Ishak berichtet:

Der Schwarm wurde mir über den Schwarmmelder gemeldet und befand sich in in einem Griesheimer Garten. Vor Ort stellte sich heraus, dass die Bienen in etwa drei bis vier Metern Höhe direkt an einem Baumstamm hingen. Diese Position machte den Fang deutlich anspruchsvoller, da ein Schwarm am Stamm schwerer zu bergen ist als an einem frei hängenden Ast.

Um ein erneutes Auffliegen der Bienen nach dem Abstoßen zu verhindern, habe ich den Schwarm leicht mit Wasser benetzt. Dadurch werden die Bienen flugunfähiger und bleiben ruhiger. Das Abstoßen (Rütteln am Ast/Stamm, um den Schwarm von der Unterlage zu lösen) und Einsammeln habe ich zwei- bis dreimal wiederholt, bis sich ausreichend Bienen im Eimer befanden und ich davon ausgehen konnte, dass auch die Königin dabei war.

Anschließend wurden die Bienen aus dem Eimer in eine vorbereitete Zander-Beute eingeschlagen. Nach kurzer Zeit zeigte sich ein typisches und sicheres Zeichen für den Erfolg des Fangs: Einige Bienen sammelten sich vor dem Flugloch und begannen zu sterzeln (mit den Flügeln zu fächeln). Dieses Verhalten dient dazu, den Duft der Königin nach außen zu tragen, sodass die übrigen Bienen den Weg in die Beute finden.

Mit zunehmender Zeit wurde das Volk deutlich ruhiger, und immer mehr Bienen zogen in die Beute ein. Damit war klar, dass der Schwarm erfolgreich eingefangen und die Königin im neuen Zuhause angekommen war.
Ishak 🐝😀

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